Vereinsgeschichte

Abraham Hering wurde in turbulenten Zeiten 1814 Bürgermeister von Remscheid. Um eine Gesamtkirchweihe zu organisieren, benötigte dieser einen Ausrichter, der für dieses Fest die Verantwortung übernahm. Zu diesem Zweck beauftragte er einen Deputierten, eine Vogelschützengesellschaft zu gründen. Zum ersten Male wurde am 16. Juli 1816 ein Remscheider Schützenkönig durch schießen auf den Vogel ermittelt. Die Remscheider Vogelschützengesellschaft die 1834 in Remscheider Schützenverein umbenannt wurde, war ins Leben gerufen.

In vielen Disziplinen tragen die Sportschützen ihre regionalen und überregionalen Wettkämpfe aus. Der Verein besitzt fünf 50-m KK Schießstände sowie fünf 10-m Luftgewehr Schießstände und einen Bogen-Schießstand. Alle sind im vereinseigenen Schützenhaus, das über eine ausgezeichnete Gastronomie verfügt, untergebracht. Aus dem Verein sind schon viele Kreis- und Bezirksmeister hervorgegangen sowie Teilnehmer an Landes- und Deutschen Meisterschaften. Unsere Schützenschwestern schießen Mittwochs und Freitags, unsere Schützenbrüder schießen montags Pistole und donnerstags Langwaffen. Unsere Jugend trifft sich Samstags zum schießen.

Aus der Tradition von 1816 heraus fand vor über 50 Jahren das erste Schützen- und Heimatfest nach dem Kriege statt. Jeweils im Juli findet eine 5-tägige Kirmes statt. Am zweiten Wochenende im Juli wird dann das eigendliche Schützenfest gefeiert:

Freitags: Bürgerkönigschiessen, und Feuerwerk

Samstags: Königschiessen, Besuch des Köningspaares mit Gefolge in sozialen Einrichtungen, um 19:30 Uhr großer Zapfensteich vor dem Rathaus

Sonntags: Morgenfeier mit Ehrungen und Totengedenken, Prinzenschiessen, um 16:00 Uhr Hauptfestzug mit anschließender feierlichen Krönung des neuen Königs, des Prinzen und des Bürgerschützenkönigs der bereits am Freitag des ersten Kirmeswochenendes nach der offiziellen Kirmeseröffnung durch den jeweils amtierender Oberbürgermeister der Stadt Remscheid ermittelt wird.